Luxusurlaub im Ferienhaus am Scharmützelsee

Das Feriengebiet Scharmützelsee

Das Feriengebiet Scharmützelsee im Oder- Spree- Gebiet, das sind beschauliche Dörfer mit Herrenhäusern und Kirchen, Städte mit spannender Geschichte und lebendiger Gegenwart. Dazwischen liegt eine märchenhafte, beinahe unberührte Landschaft. Die Wechselspiele von Wasser, Sumpfgebieten, Wiesen und bewaldeten Hügeln verleihen der Landschaft einen romantischen Zauber. Fischotter, Eisvögel und Wiesenorchideen haben seit Urzeiten ihren Lebensraum.

Durch die märkische Landschaft sollte man jedoch möglichst mit Gelassenheit reisen. Es gibt viel zu versäumen, wenn man schnell und einfach nur geradewegs zu seinem Ziel fährt. Eile ist hier nicht ratsam, zugleich der kurvigen kleinen Straßen wegen. Die Routen entlang der prächtigen baumbestandenen brandenburgischen Alleen lässt die Fahrt in eine Zeitreise verwandeln. Nicht zu vergessen ist die typische märkische Heide mit ihrem feinen Sand, dem schließlich die Gegend den Begriff „märkische Streusandbüchse“ zu verdanken hat.

Tritt man aus dem bewaldeten Ufer heraus oder steigt auf einen der ungezählten Hügel- die hierzulande selbstverständlich Berge genannt werden- so erfreut eine wunderschöne Aussicht die Seele. Auf anderer Weise einmalig ist es, sich die beschauliche Landschaft auf und um den See herum auf ganz eigene Art zu erschließen. Jede Jahreszeit schmückt die Gegend auf besondere Weise. Mal mit leuchtendgelbem Raps, grünen Teppichen aus Moosen und Farnen, Sonnenblumen oder herbstlich buntem Laub. Ruht des Winters alles unter einer weißen Decke, liegt oft die Seeoberfläche spiegelglatt oder eisbedeckt. Dann wird die Stille besonders still.

Geprägt wurde die Landschaft vor unvorstellbar langen Zeiten während der Weichseleiszeit. 70 000- 10 000 Jahre liegt das zurück- Gewaltige Gletscher hatten das Land überzogen. Als sie schmolzen hinterließ das abfließende Tauwasser die Markgrafensteine in den Rauener Bergen, die größten Findlinge im norddeutschen Raum. Samt der unzähligen kleinen und großen Steine, waren sie in den gewaltigen Eismassen aus Schweden herangeschoben worden.

Auch der mehr als 10km lange Scharmützelsee ist als Rinnensee Resultat der Eiszeit. Erkennbar an seiner schmalen und lang gestreckten Form, seinen Steilufern und der sich im Süden hinter Wendisch- Reitz anschließenden Seenkette von den Glubigseen, über Springsee, Melangsee zum Tiefen- oder Grubensee in Limsdorf bis hin zum Neuendorfer See. Der Scharmützelsee ist zwischen einem und eineinhalb Kilometer breit und 10 bis ca. 29 Metern tief. Weil er sowohl einer der tiefsten und der größte See Brandenburgs ist, wird er auch gern „Märkisches Meer“ genannt.

Bei soviel Wasser darf natürlich eine Scharmützelsee-Rundfahrt nicht fehlen. Immer wieder eröffnen sich vom See aus neue und reizvolle Blicke. Mal sind die teilweise schroffen Ufer baumbewachsen, mal blumenberankt oder mit Häusern bebaut, die in der Art von Schwalbennestern am Hang zu kleben scheinen.

Eine Reise rund um den Scharmützelsee verspricht faszinierende Momente. Erlebbar wird hier das Wechselspiel unberührter Natur und zauberhafter Endmoränenlandschaft. Reizvolle Täler wechseln mit sanft geschwungenen, meist bewaldeten Hügeln. Dazwischen immer wieder spiegelnde Wasserflächen. Gepflegte Uferpromenaden wechseln mit urwüchsigen Naturpfaden, Feldgebüsche säumen satte Feucht- und Moorwiesen. Überall finden sich Pflanzen und Tiere, die anderswo kaum noch zu entdecken sind.